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Der Neuheitenprospekt 1967, zu Corgis besten Zeiten, brachte etliche Modelle, die Klassiker geworden sind und die Sie auch auf dieser Site finden: Die Scheibenegge wurde angekündigt, sofort lieferbar waren der Holmes Wrecker, der Oldsmobile Toronado und der Jeep mit Förderband.
Seinen ersten Auftritt erlebte auch der links gezeigte Viehtransporter auf der Basis eines Dodge „Kew Fargo“. In der Preisliste dieses Neuheitenkatalogs war er nicht unter „Agricultural Equipment & Trailers“, sondern bei den „Commercial & Utility Vehicles“ aufgeführt.
Bei keinem anderen Corgi-Modell findet man so wenige Informationen zum Vorbild wie bei diesem Dodge; Conneally schreibt dazu „The thing has the internet footprint of a monk in an enclosed order.“ Conneallys Recherchen sind umfassend und zuverlässig; ich habe selbst noch einmal gesucht und nur einen Verweis auf ein mögliches Vorbild gefunden, eine → Prospektsammlung bei Pinterest. Abbildungen einer Version mit dem auffallend langen Radstand dieses Modells (und seiner Nachfolger; s. u.) habe ich nirgends gefunden.
Im April 1967 kam dieses im ungewöhnlich kleinen Massstab 1:56 gehaltene Modell in den Verkauf. Mit 136 000 verkauften Exemplaren bis zum Produktionsende (zuletzt im Katalog 1970 aufgeführt, nach van Cleemput nur bis 1969 produziert) war dieser Dodge ein mässig erfolgreiches Modell; dazu kommen allerdings noch die 56 000 verkauften Exemplare des Gift Set No. 5, in dem dieser Viehtransporter enthalten war.
Der Aufbau für den Viehtransport mit der aufklappbaren Laderampe wurde vom zwei Jahre vorher vorgestellten Viehtransportanhänger No. 58 übernommen. Das Fahrgestell des Dodge war neu; wegen des schmalen Chassis musste eine neue Lösung für die spring suspension gefunden werden: Statt der zwei federnden Plastikstreifen wurde die Federung von einer zentral unter dem Boden verlaufenden Kurbelwelle übernommen.
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Oben links: Die Kurbelwelle sorgt für die Federung. Oben rechts: Fünf Schweine (drei grosse, zwei weiss, eins schwarz und zwei weisse Ferkel) auf einer „Einstreu“ aus Pappe bilden die Ladung. Links: Die Motorhaube kann geöffnet werden. |
Im Katalog 1967/68 wurde ein von diesem Viehtransporter abgeleiteter Kipplaster vorgestellt, der unter der Nummer 483 noch im Dezember 1967 in den Handel kam. In den Farben, in denen er angekündigt wurde (Abb. links), habe ich dieses Modell allerdings nie gesehen, ich kenne diesen LKW nur mit weisser Kabine und blauem Kipperaufbau.
Eine weitere Variante als Tiertransporter gibt es im grossen „Daktari“-Set (Gift Set No. 14), das ab Mai 1969 verkauft wurde. Die Ladung bestand aus einer Elefantenkuh mit Kalb; Farbe und Beschriftung wurden angepasst.
Literatur/Links:
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Erste Veröffentlichung am 20. März 2025, letzte Bearbeitung am 20. März 2025.
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